Masseneinwanderung – eine Analyse

E-Mail an einen Freund in der Westschweiz

Lieber L…..

Danke für Dein E-Mail.

………..

Schwarz oder Weiss? Ich versuche nochmals, die beiden Szenarien zu analysieren.

Szenario 1: Unbeschränkte freie Zuwanderung in unser Land.

Zunahme der Wohnbevölkerung um rund 100’00 Einwohner pro Jahr. Ergibt bis ins Jahr 2100 eine Wohnbevölkerung von 17 Mio. Und die Zuwanderung wird weitergehen bis unser Wohlstandsniveau auf dem Niveau des letzten Herkunftslandes angelangt ist….(mehr)

Ein Gedanke zu „Masseneinwanderung – eine Analyse“

  1. Die Diskussion nach der Abstimmung

    Es ist enttäuschend wie die Diskussion verläuft. Da findet ein richtiges, gehässiges und kurzsichtiges Hickhack statt. Die Politiker (Abstimmungsverlierer), die Intellektuellen und Ideologen suchen und denunzieren die „Schuldigen“. Es sind die „einfältigen“ Bewohner auf dem Lande (gängige Qualifizierung), die wenig Gebildeten, diejenigen mit kleinem Einkommen, und vor allem diejenigen die sonst nie abstimmen gehen, also eigentlich an der Urne nichts zu suchen hätten. Und man entschuldigt sich bei der EU, und die Bundesräte reisen hiezu gar persönlich ins Ausland. Man sucht krampfhaft nach Wegen, die Abstimmung auszuhebeln, ja man will gar eine nochmalige Abstimmung. Es geht bis zur Aufhetzung. Heute lese ich „Wir wandern in Massen…“, da hetzt man für einmal die Jungen auf. Es bewahrheitet sich: Die Politiker denken nicht weiter als bis zur nächsten Wahl. Die Wirtschaftsvertreter an die Gewinne in den nächsten Jahren.

    Dabei geht es schlicht und einfach darum, ob unsere Bevölkerung weiterhin jedes Jahr durch Zuwanderung um 80’000 zunehmen soll oder nicht. Will man noch bis Ende dieses Jahrhunderts 18 Mio. Einwohner haben, eine Stadt vom Boden- bis zum Genfersee?

    Die Abstimmungsverlierer, also die Befürworter der Personenfreizügigkeit und Masseneinwanderung müssten doch eigentlich den Bau der hiezu nötigen Infrastruktur, Wohnungen, Strassen, Bahnen, Schulen, Energieversorgung, Spitäler, inkl. Sozialleistungen und deren Finanzierung zu diskutieren beginnen und die Bevölkerung hiefür zu gewinnen versuchen.

    Man könnte da fast endlos weiter überlegen. Meines Erachtens steht die Schweiz zur Zeit an einem Scheideweg.

    Wenn man das Bevölkerungswachstum wirklich und nachhaltig in den Griff bekommen will, wird man wohl nicht darum herumkommen, die Zuwanderung gesamthaft, zahlenmässig zu begrenzen. Die sog. Einwanderungsländer USA, Kanada, Australien usw. machen es vor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.