Energiewende: macht sie Sinn?
 
  Publiziert von Es K. am 2.12.2014
 
  Leserbrief an die BaZ
   
  Gegen Natur und Umwelt gerichtet und mit immensem wirtschaftlichem Schadenspotential
   
 

Der aufschlussreiche Artikel ‘In der Traumfabrik‘ zeigt allen aufmerksamen Leserinnen und Lesern klar: Die bundesrätliche Botschaft zur bevorstehenden Debatte im Nationalrat über die Energiestrategie 2050 ist primär Ausfluss eines ideologischen Sektierertums, der Ignoranz und Profitgier. Das sind schlechteste Voraussetzungen für eine Weichenstellung, die insbesondere für die Schweiz unserer Nachkommen in jeder Beziehung sinnvoll sein soll. Die Botschaft ist das Papier nicht wert, auf dem sie festgehalten ist. Denn die bewusste Weigerung der Befürworter der Vorlage, energietechnische, ökologische und ökonomische Rahmenbedingungen zur Kenntnis zu nehmen, ist eine unerhörte Anmassung und stellt eine intellektuelle Bankrotterklärung dar. Einem Teil von ihnen geht es um ideologische Rechthaberei, anderen um einen raschen eigenen Profit oder um Stimmen von nicht sachkundigen, mit abwegigen Beispielen gezielt aufgeschreckten Wählern (das ferne, schlecht auf einen Tsunami mit Wellen bis zu 20 m Höhe vorbereitete Fukushima-Daiichi ist eine absurdes Exempel, das mit unseren schweizerischen Verhältnissen überhaupt nichts zu tun hat). So bleibt das wohlverstandene Landesinteresse, das in Bundesbern zuoberst stehen müsste, zwangsläufig auf der Strecke.

Dass man kommenden Generationen eine derart irrige und wirtschaftlich ruinöse Strategie zumuten will, wie sie derzeit vorgeschlagen wird, ist ein Skandal, speziell auch unter den Aspekten Natur- und Umweltschutz. Und es ist klar, dass unsere Nachkommen bei einer Annahme der Vorlage bald einmal gezwungen sein werden, im Interesse des Landes mit erheblichem Aufwand den Unsinn korrigieren zu müssen.

Die Alternative, um das Land vor einen gewaltigen Schaden zu bewahren, besteht folglich darin, endlich zur Besinnung zu kommen und die von Bundesrätin Leuthard und ihren ideologisierten Einflüsterern favorisierte Energiestrategie 2050 rundweg abzulehnen.

Es K.