Revision BVG – neuer Vorschlag

Nach der Ablehnung des Bundesgesetzes über die Altersvorsorge im Herbst 2017, haben wir ein neues Modell für die Revision des BVG ausgearbeitet. Dabei haben wir nicht nur die Leistungsseite, sondern auch die Kostenseite analysiert und ins Auge gefasst.

Hauptziel des neuen Modelles ist, die Senkung des Umwandlungssatzes zu kompensieren und die ungerechte Umverteilung der Sparguthaben von der Aktivgeneration zu den Altersrentnern zu eliminieren. Um eine Umverteilung nachhaltig zu eliminieren werden – im Modell ermittelt und aufgezeigt – um die 24 % höhere Personalvorsorgekosten anfallen. Damit nicht noch höhere Kosten anfallen, verzichten wir auf eine Erhöhung bzw. Ausbau der Zweiten Säule für die obligatorische Versicherung, wie sie in der Bundesgesetzvorlage vorgesehen war. Damit werden insbesondere Tieflohnbranchen nicht mit noch höheren Kostensteigerungen belastet.

Ob die Politik der Realität ins Auge blicken wird, und den Mut zu einer nachhaltigen Revision des BVG aufbringt?

Überprüfen Sie den neuen Vorschlag und drucken Sie es aus.

Das neue Modell haben wir mit Fachleuten diskutiert. Lesen Sie die Korrespondenz
zur Funktionsweise des Modells
und
zur Finanzierung des Modells

Wir haben noch analysiert, welche Auswirkungen ein höheres Referenzalter zur Folge hätte.
Lesen Sie das E-Mail

Die Auswirkungen eines höheren Referenzalters auf die Kosten haben wir als Ergänzung in den Vorschlag aufgenommen.

Ka E.

Nachtrag
2.5.2019

Eine Revision des BVG fand bislang nicht statt, nicht einmal von einer Vorbereitung hiezu ist zu hören. Kein Politiker will sich mit einer Beitragserhöhung von über 20 % exponieren.

Die Unterfinanzierung der beginnenden Renten bleibt. Der Transfer von Mitteln der Aktivgeneration zu den Rentnern bleibt. Dies ist ungerecht und verantwortungslos, führt letztendlich zum Kollaps der Zweiten Säule.

Eine BVG-Revision wäre mit sehr wenigen Änderungen im Gesetz realisierbar. Wenn sie nachhaltig sein will, ist die Aufnahme des

Rentenumwandlungssatzgarantiebeitrags (UGB)

ins Obligatorium zwingend notwendig. Siehe unseren neuen Vorschlag (hier oben aufrufbar).

Bei unseren Überlegungen sind wir in der Folge zum Schluss gekommen, dass der Rentenumwandlungssatzgarantiebeitrag (UGB) schon jetzt eingeführt werden kann, freiwillig. Wir haben dazu Modellrechnungen erstellt. Rufen Sie sie auf:

BVG – Berechnung des UGB

Ka E.

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